Veritas: Autozulieferer plant massiven Stellenabbau

25.03.2020

Dem Unternehmen aus Gelnhausen stehen massive Veränderungen ins Haus (Foto: Poppe-Veritas)Dem Unternehmen aus Gelnhausen stehen massive Veränderungen ins Haus (Foto: Poppe-Veritas)

Die Unternehmensgruppe Poppe-Veritas (Gelnhausen), die seit Ende 2018 unter den Verwerfungen in der Automobilindustrie leidet, bekommt mit der American Industrial Acquisition Corporation (AIAC, New York / USA) einen neuen Mehrheitsaktionär. Der Einstieg der US-Amerikaner sei grundlegend für den laufenden Restrukturierungsprozess, teilt der angeschlagene Automobilzulieferer mit.

Der globale Wettbewerb zwinge zu einer umfassenden Neuorientierung, heißt es aus Gelnhausen. Poppe-Veritas hat vor, wesentliche Teile der Produktion in Länder mit geringeren Produktionskosten zu verlagern. Bis Ende des Jahres 2022 werden am Hauptstandort in Gelnhausen 700 Arbeitsplätze wegfallen – das wäre die Hälfte der dortigen Belegschaft. Zudem sollen am Standort Benshausen in Thüringen 120 Jobs gestrichen werden, im sächsischen Neustadt weitere 40 und bei Poppe in Gießen noch einmal 20.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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