Verpackungsrecycling: Sammelsystem ARA fordert Millionenhilfen

05.06.2020

ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger (Foto: ARA / APA-Fotoservice / Tesarek)ARA-Aufsichtsratsvorsitzender Alfred Berger (Foto: ARA / APA-Fotoservice / Tesarek)

Nachdem die österreichische Bundesregierung bereits Unterstützung für die strauchelnde österreichische Recyclingbranche zugesagt hat, fordert die Altstoff Recycling Austria AG (ARA, Wien / Österreich) nun konkrete Maßnahmen: Mit einem rund 70 Mio EUR schweren Paket sollen Sammlung, Sortierung und Recycling aufrechterhalten und derzeit nicht absetzbare Sekundärrohstoffe zwischengelagert werden. Zudem müssten laut ARA-Vorstand Christoph Scharff die Richtlinien für Direktzuschüsse im Rahmen der COVID-19-Hilfsmaßnahmen angepasst werden.

Um die von der EU vorgeschriebene Quote von 50 Prozent aller Kunststoffverpackungen im Jahr 2025 zu erreichen, müssten die Recyclingmengen von aktuell 75.000 t in den kommenden vier Jahren verdoppelt werden. Dafür sei es nötig, die Kapazitäten bei Sammlung, Sortierung und Recycling im Haushalts- und Gewerbebereich um jeweils 40 Prozent zu steigern, so der Verband. Die aktuell schwierige Situation der Kunststoff-Recyclingbranche sorge aber dafür, dass derzeit 75 Prozent der Anlagen in Österreich krisenbedingt stillstehen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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