Vinylacetat: Celanese-Ausfall in den USA schwappt über den Teich

09.02.2021

Werk von Celanese in Clear Lake (Foto: Center of Land Use Interpretation)Werk von Celanese in Clear Lake (Foto: Center of Land Use Interpretation)

Erneutes Ungemach erreicht die europäischen Polymermärkte – neben den zahlreichen bestehenden Engpässen bei Polyolefinen, PVC und PUR – aus den USA. Der Chemiekonzern Celanese (Dallas, Texas / USA) meldete am 1. Februar 2021 ein technisches Problem in der Essigsäure-Großanlage in Clear Lake, Texas. Deren Abschaltung zieht sich durch die gesamte Strecke bis hin zu Vinylacetat (VAM) und in der Folge auch EVA.

Celanese erklärte daraufhin mit sofortiger Wirkung sowohl in den USA als auch für die Deutschland-Gesellschaft mit Produktion in Frankfurt, dass Material künftig zugeteilt werde. Für EVA-Produzenten in Europa ist die Situation besonders kritisch. Sie stehen nun sowohl von Ethylenseite als auch bei VAM unter Versorgungsdruck. Seit Ineos (Rolle / Schweiz) 2013 die VAM-Linie im nordostenglischen Standort Saltend bei Hull wegen zu hoher Produktionskosten schloss, ist der europäische Markt zu weiten Teilen von Importen aus Saudi-Arabien und den USA abhängig.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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