Nordamerika: Handelskriege und Autoflaute drücken die Kunststoffpreise

10.07.2019

An den nordamerikanischen Polymermärkten wurden im Juni 2019 überwiegend Rollover beziehungsweise Abschläge vereinbart. Einzige Ausnahme ist PVC, das wegen der Festigung im globalen Markt und einiger Wartungsstillstände anzieht, berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Regionen-Report. Die wichtigen Abnahmebranchen Automobil und Bau schwächeln nach wie vor. Der Bausektor hatte sich im Frühjahr vor allem wegen der ungünstigen Wetterlage in vielen Teilen des Landes abgekühlt.

Zudem ist das Exportgeschäft durch die Handelsstreitigkeiten mit China und Mexiko belastet. Ein wenig Hoffnung auf eine Lösung haben Marktteilnehmer nach dem G20-Gipfel geschöpft, auf dem sich US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping auf die Wiederaufnahme der Verhandlungen einigen konnten.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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