
So mancher meidet bei der sommerlichen Hitze jegliche Aktivität. Dies gilt offenbar auch für die Polyolefinpreise. Trotz der Anstiege von C2 (+42,5 EUR/t) und C3 (+55 EUR/t) bewegen sich die Notierungen für Polyethylen und Polypropylen kaum von der Stelle. Angesichts der extrem schwachen Nachfrage während der Urlaubszeit drehen sich viele Verhandlungen um den Rollover, zum Teil – oft abhängig vom bisherigen Preisniveau – sind sogar auch geringe Abschläge im Gespräch.
Im weiteren Monatsverlauf dürfte es bei der Höhe der Aufschläge wohl allenfalls geringe Veränderungen geben. Denn einerseits ist die Nachfrage zu schwach, als dass Kunststoffproduzenten Preiserhöhungen durchsetzen könnten, und andererseits werden die Erzeuger wohl kaum weitere Abstriche bei den Margen machen wollen. Darüber hinaus gab es für den heißen August ohnehin schon genug Bewegung.