
Die nordamerikanischen Polymermärkte standen im April 2026 weiterhin unter massivem Aufwärtsdruck. Vor allem steigende Vorprodukt- und Energiekosten trieben die Preise über nahezu alle Produktgruppen hinweg deutlich nach oben, während zahlreiche Wartungsstillstände und ungeplante Produktionsausfälle das Angebot zusätzlich verknappten. Produzenten nutzten die teils angespannte Lage auch für Margenausweitungen.
Das war insbesondere bei Polyethylen und Polypropylen der Fall – unter anderem wegen einer robusten Exportnachfrage, berichtet der KI-Kooperationspartner RTi (Fort Worth, Texas / USA). Die Preise für Benzol, Propylen, Ethylen, Styrol und Caprolactam präsentierten sich im April infolge des Iran-Krieges deutlich fester.