Polyethylen: Notierungen schießen im April durch die Decke

05.05.2026

Die Volatilität der Preise für Polyethylen hat ein noch nie gesehenes Ausmaß erreicht. Auf den immensen Kostensprung von Ethylen packten die Anbieter aufgrund der massiven Verwerfungen des Nahost-Konflikts noch einmal eine gehörige Schippe obendrauf. Zusammen mit den für Verarbeiter bereits schmerzhaften März-Aufschlägen ist PE somit im Schnitt um 1.100 bis 1.200 EUR/t teurer als noch im Februar. 

Vorkäufe von Verarbeitern hatten der Preisdynamik zusätzlichen Schub verliehen. Noch im April ebbten die Vorkäufe jedoch ab, zumal Kunden der Verarbeiter an ihre finanzielle Belastungsgrenze gestoßen sind und bei ihren Bestellungen auf die Bremse traten. Unterdessen reichte das PE-Angebot aus, sodass Produzenten ihre Kontraktvereinbarungen bedienen konnten. Allerdings beeinträchtigte die eingeschränkte Verfügbarkeit des zentralen Vorprodukts Ethylen den Ausstoß von PE. 

    © KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

    Weitere Meldungen

    mehr
    https://register.visitcloud.com/survey/1t26nmnbcrx9g/start?actioncode=1085

    Thema "Force Majeure"

    Force Majeure in der Kunststoffindustrie: Fragen und Antworten
    Force Majeure in der Kunststoffindustrie

    Fragen und Antworten: Was Kunst­stoff­verarbeiter wissen müssen, wenn der Lieferant nicht mehr liefert – Informationen zum Themenkomplex Force Majeure, Corona und Kunststoff-Preisentwicklung sowie Tipps für die Praxis.

    Jetzt lesen

    Newsletter

    KunststoffWeb Newsletter
    Die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten aus der Kunststoffbranche – jeden Tag brandaktuell!

    Bitte gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

    KI Polymerpreise

    KI Polymerpreise
    • 100 Zeitreihen für den Polymermarkt
    • Charts und Datentabellen
    • Preis-Indizes
    • Marktreports und Marktdaten
    Jetzt kostenlos testen
    © 1996-2026 Kunststoff Information GmbH, Bad Homburg