
Wie zu erwarten, tat sich im europäischen PET-Markt im Dezember 2025 wenig. Die Nachfrage blieb wie gehabt schwach, die Geschäfte verliefen entsprechend flau. Alle Blicke waren längst auf das Jahr 2026 gerichtet. Unter dem Strich führte die Lage weit überwiegend zu besonnenem Rollover.
Für den Jahresbeginn erwartet niemand einen großen Schub. Abwarten und Teetrinken lautet die Devise. Von Seiten großer Abnehmer ist zu hören, dass sie gezielt Material aus europäischer Produktion kaufen wollen, um sich unabhängiger von Importen aus Asien zu machen und so ihre Versorgungsstabilität zu erhöhen. Damit sickern die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen zunehmend in die Kalkulationen der hier tätigen Unternehmen ein – eine sehr interessante und vermutlich auch zwangsläufige Entwicklung. Insgesamt wird es im Januar wohl nur geringe Änderungen geben. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.