
Der Iran-Krieg wirbelte auch den europäischen PET-Markt im März 2026 durcheinander: Die faktische Rohstoffknappheit führte zu einem zunehmend verzweifelten Run auf die noch vorhandenen Mengen. Auf die ersten Force-Majeure-Meldungen folgte die Neuverhandlung selbst mittel- und langfristiger Lieferverträge. Im Laufe des Monats wurden die Verhandlungszyklen immer kürzer. Oft verteuerte sich das Material von einem Tag zum anderen – immerhin aber konnte noch geliefert werden. Unter dem Strich kam es zu deutlichen Anhebungen von mindestens 100 bis über 500 EUR/t.
Für den April ist davon auszugehen, dass sich die Versorgungslage weiter anspannt. So hieß es zuletzt von einigen Anbietern, die Mengen seien bereits ausverkauft.