
Nach vier Monaten Verteuerung in Folge wurde der Ethylenkontrakt für Juni um 50 EUR/t niedriger fixiert. In Verbindung mit der mauen Nachfrage vor den Sommerferien resultierten daraus deutliche Preisanpassungen nach unten – die das Minus beim Monomer erheblich übertrafen. Die Ordertätigkeit wiederum stagnierte auf niedrigem Niveau. Verarbeiter forcierten vehement den Abbau ihrer teuer eingekauften Lagerbestände.
Auch im Juli dürfte sich an der Situation nicht viel ändern. Der Ethylenkontrakt setzt seine Talfahrt fort. Europäische Erzeuger werden wohl um abermals deutliche Preisanpassungen nicht herumkommen.