Symbolbild (Foto: KI)
Wenige Tage nach dem Wettbewerber AOC reagiert auch der Harzerzeuger Polynt (Scanzorosciate, Bergamo / Italien) auf die schrumpfende Vorproduktverfügbarkeit sowie höhere Kosten für Rohstoffe und Transport. Zwei Kundenschreiben zufolge, die KI vorliegen, plant das Unternehmen mit sofortiger Wirkung weltweite Preiserhöhungen, ohne diese näher auszuführen. Offenbar will man sich ausreichend Flexibilität für eine Reaktion lassen. Die Aufschläge dürften aber einen ähnlichen Umfang erreichen wie bei AOC, die bis zu 450 EUR/t avisiert haben.
Begründet werden die Anhebungen mit der Instabilität im Nahen Osten und Lieferunsicherheiten wegen der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. In manchen Fällen – so erklärte Polynt – komme eine limitierte Verfügbarkeit wichtiger Vorprodukte hinzu. Letzteres betrifft offenbar vornehmlich den asiatischen Markt.