Polypropylen: Notierungen sinken deutlich, doch gekauft wird kaum

03.07.2026

Ein KI-Panelteilnehmer fasste die Marktlage ebenso treffend wie fatalistisch zusammen: „Egal, wie tief die Preise sinken. Wir als Kunststoffverarbeiter kaufen ohnehin nichts.“ Etwas differenzierter formuliert, heißt das: Der Propylenkontrakt tendierte im Juni um 30 EUR/t leichter. In den Verhandlungen konnten Verarbeiter aber deutlich größere Abschläge erwirken. Denn die Preise waren in den Monaten zuvor massiv gestiegen – und aus der Nachfrage kamen keinerlei Impulse.

Für Juli ist keine Trendwende zu erwarten: Der Propylenkontrakt setzt seine Talfahrt fort. Da die Abrufe weiter vor sich hindümpeln, dürften die Bestände der Erzeuger ansteigen. Verarbeiter üben sich nach wie vor in Kaufzurückhaltung. Die Sommerzeit mit ihren Ferien dämpft die Abrufe erneut. 

    © KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

    Weitere Meldungen

    mehr

    Thema "Force Majeure"

    Force Majeure in der Kunststoffindustrie: Fragen und Antworten
    Force Majeure in der Kunststoffindustrie

    Fragen und Antworten: Was Kunst­stoff­verarbeiter wissen müssen, wenn der Lieferant nicht mehr liefert – Informationen zum Themenkomplex Force Majeure, Corona und Kunststoff-Preisentwicklung sowie Tipps für die Praxis.

    Jetzt lesen

    Newsletter

    KunststoffWeb Newsletter
    Die wichtigsten Nachrichten und Neuigkeiten aus der Kunststoffbranche – jeden Tag brandaktuell!

    Bitte gültige E-Mail-Adresse eingeben. Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen und akzeptiere diese.

    KI Polymerpreise

    KI Polymerpreise
    • 100 Zeitreihen für den Polymermarkt
    • Charts und Datentabellen
    • Preis-Indizes
    • Marktreports und Marktdaten
    Jetzt kostenlos testen
    © 1996-2026 Kunststoff Information GmbH, Bad Homburg