PVC: Produzenten scheitern mit Einpreisung der höheren Kosten

04.09.2019

Offenbar glaubten die europäischen PVC-Produzenten selbst nicht daran, ihre Forderungen nach der anteiligen Kostenweitergabe im August durchsetzen zu können. So ließen sie sich in der Regel recht schnell von einem Rollover überzeugen. Ausnahme war ein Produzent, der sich nicht von dem Aufschlag von 5 EUR/t abbringen ließ. Zudem wurden je nach Vormonatspreis auch einmal kleine Auf- oder Abschläge vereinbart. Am britischen Markt ging es wegen Währungseffekten nach oben. Zuschlagstoffe zeigten sich alles in allem neutral. Nur die Weichmacherpreise bleiben unter Druck. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.

Mit Spannung wird auf die Auftragslage im September geblickt. Ende August zeichnete sich noch keine Belebung ab. Die Hoffnung ist, dass die saisonale Belebung ähnlich wie im Vorjahr ausfallen wird und die Konjunkturdelle den PVC-Markt weitgehend verschont. Wegen der weicheren Kostenseite dürften aber auf jeden Fall Abschläge realisierbar sein.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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