Zentrale in Brüssel: Der belgische Rohrhersteller hat schon bessere Tage gesehen (Foto: Aliaxis)
Das Jahr 2025 war kein gutes für den Rohrhersteller Aliaxis (Brüssel / Belgien): Die Nachfrage aus den Endmärkten ließ zu wünschen übrig, sodass der Umsatz um 9,5 Prozent auf 3,53 Mrd EUR fiel. Durch die Mengen- und Margeneinbußen, insbesondere im Nordamerika-Geschäft, sackte das bereinigte Ebitda („Recurring Ebitda“) sogar um 31 Prozent ab auf 364 Mio EUR. Unterm Strich kamen noch massive Sonderbelastungen in Höhe von 118 Mio EUR hinzu. Das Nettoergebnis rutschte daher mit -68 Mio EUR (2024: +110 Mio EUR) in den roten Bereich.
Angesichts der negativen Geschäftsentwicklung will Aliaxis-Chef Thierry Vanlancker gegensteuern und Kosten weiter senken. So plant der Rohrhersteller, die Konzerneinheit Marley Deutschland (Wunstorf; ) zu verkaufen.