Ernste Mienen bei den drei ArGeZ-Vertretern: Christian Vietmeyer, Michael Weigelt und Dr. Martin Theuringer (v.r.n.l.; Screenshot: KI)
Im vierten Jahr in Folge hat die deutsche Zulieferindustrie 2025 einen Rückgang bei Umsatz und Produktion verbuchen müssen. Schwache Auftragseingänge, steigende Kosten und ein zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck belasteten die Unternehmen weiterhin erheblich, konstatierte Christian Vietmeyer, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ, Düsseldorf), bei der Vorstellung der Jahreszahlen.
Der konsolidierte Gesamtumsatz der Zulieferindustrie gab um 1,1 Prozent nach, die Produktion sank um 1,0 Prozent. Die Unternehmen befänden sich in einer „besorgniserregenden, tiefen Strukturkrise“, resümierte der ArGeZ-Sprecher, die sich mittlerweile auch in einem Rückgang der Beschäftigtenzahlen um 3,4 Prozent zum Vorjahr auf 864.300 Mitarbeiter niederschlage.