Kontrollgang auf dem Dach eines Toluol-Tanks: Welche Auswirkungen der Nahost-Konflikt auf die Energie- und Rohstoffpreise – und damit auch auf die Geschäfte der BASF – hat, kann der Konzern noch nicht abschätzen (Foto: BASF)
Der Chemieriese BASF (Ludwigshafen) hat im ersten Quartal 2026 operativ weitere Rückgänge hinnehmen müssen. Aufgrund niedrigerer Verkaufspreise und ungünstiger Währungseinflüsse – insbesondere durch den US-Dollar und den chinesischen Renminbi – sank der Umsatz um 3 Prozent auf 16,02 Mrd EUR, wie der Konzern aus Ludwigshafen mitteilt. Das Ebitda vor Zinsen und Steuern fiel um 5,6 Prozent auf 2,36 Mrd EUR. Dass unterm Strich der Nettogewinn um knapp 15 Prozent auf 927 Mio EUR stieg, lag vor allem an einer Zahlung des Bundes aus Staatsgarantien für frühere Russlandaktivitäten der Tochter Wintershall DEA sowie am Verkauf von Anteilen am Ölkonzern Harbour Energy.
Unter den rückläufigen Verkaufspreisen und negativen Deviseneffekten litten auch die Umsätze der kunststoffrelevanten Konzernaktivitäten. Höhere Absatzmengen konnten die Einbußen nicht kompensieren.