Bavaria Yachtbau: Materialknappheit führt zu mehr Lagerhaltung

14.07.2021

Michael Müller (links) und Marc Diening (Foto: Bavaria Yachtbau)Michael Müller (links) und Marc Diening (Foto: Bavaria Yachtbau)

Am 1. August 2021 wird bei Deutschlands größtem Hersteller von Sportbooten Bavaria Yachtbau (Giebelstadt) ein neuer Chef den Dienst antreten: Marc Diening (45) wird Nachfolger von Michael Müller (64), der in den Beirat des Unternehmens wechselt. Diening war während der vergangenen fünf Jahre Leiter der Brandschutztechnik-Sparte von CNH Industrial mit der Kerngesellschaft Magirus.

Zahlen für das dem Ende zugehende Geschäftsjahr 2020/21 (31.7.) nannte ein Sprecher auf Nachfrage nicht. Jüngste verfügbare Daten aus der Meldung im Bundesanzeiger weisen für das Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 65 Mio EUR aus – das ist gut die Hälfte dessen, was vor der Insolvenz in den Büchern stand. Inzwischen scheint sich das Geschäft stabilisiert zu haben. „Der Auftragseingang ist sehr gut“, bestätigte der Bavaria-Sprecher. Der Yachtbau habe von der Pandemie in etwa so stark profitiert wie der Caravan-Sektor. Insgesamt seien jedoch die Lieferketten „nicht mehr so stabil“, was dazu führte, dass Bavaria die Lagerhaltung während der vergangenen Monate unter anderem für die verwendeten Harze „extrem ausgeweitet“ hat.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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