
Die weltweiten Produktionskapazitäten für Biokunststoffe stehen vor einem deutlichen Ausbau. Wie das Institut für Biokunststoffe und Bioverbundstoffe (IfBB) der Hochschule Hannover (Hannover) meldet, dürften die Kapazitäten für „New Economy Bioplastics“ von 2,84 Mio t im Jahr 2025 auf rund 5,39 Mio t bis 2030 steigen.
Zu den „New Economy Bioplastics“ gehören zwei Gruppen: zum einen Biopolymere wie PLA oder PHA, die bioabbaubar sind. Zum anderen gibt es sogenannte Drop-in-Kunststoffe wie Bio-PE, Bio-PET oder Bio-PP, die zwar biobasiert sind, aber dieselbe chemische Struktur wie konventionelle Kunststoffe aufweisen und nicht biologisch abbaubar sind.