Ein Bild aus vergangenen Tagen: Produktion von Spritzgießteilen in Gardelegen (Foto: Boryszew)
Interesse Fehlanzeige: Mit dem Umbruch in der deutschen Automobilindustrie haben potenzielle Investoren für die Boryszew Kunststofftechnik Deutschland (BKD, Gardelegen) offensichtlich reihenweise abgewunken. Die „zahlreichen“ Gespräche von Insolvenzverwalter Silvio Höfer seit dem Insolvenzantrag im März 2025 haben „zu keinem Ergebnis geführt“, wie er sagte.
Weil sich inzwischen Hauptkunde Volkswagen zurückgezogen hat und die Aufträge für die beiden früheren AKT-Werke in Gardelegen (Sachsen-Anhalt) und Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) nur noch bis Jahresende 2026 reichen, beginnen die Vorbereitungen für ein Herunterfahren der Produktion.