Starre Miene in bewegten Zeiten: ein Mitarbeiter des brasilianischen Polyolefin-Konzerns (Foto: Braskem)
Der Polyolefin-Konzern Braskem (São Paulo / Brasilien), dessen kontrollierender Eigner Novonor seine Anteile veräußern will, blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Rückläufige Verkaufsmengen und -preise sorgten 2025 für einen Rückgang des Umsatzes um 8,6 Prozent auf 70,72 Mrd BRL (11,7 Mrd EUR), wie das Unternehmen mitteilt. Das bereinigte Ebitda (Recurring Ebitda) sackte um 45 Prozent ab auf 1,16 Mrd BRL, und unter dem Strich fiel der Fehlbetrag mit -9,88 Mrd BRL nur etwas geringer aus als im Jahr zuvor (-11,3 Mrd BRL).
Regelrecht gebeutelt waren die Ergebnisse des Geschäftsfelds „USA & Europa“ trotz insgesamt leicht gestiegener Verkaufsmengen (+1 Prozent auf 1,98 Mio t PP). Denn die Preise standen unter Druck, und während die US-Aktivitäten die Gewinnspannen noch halten konnten, gerieten die Margen in Europa wegen des Überangebots bei PP massiv unter die Räder.