Operativ weiter unter Druck: der Polyolefinkonzern aus Brasilien (Foto: Braskem)
Weniger Umsatz, mehr Gewinn: Der Polyolefinkonzern Braskem (São Paulo / Brasilien), der kürzlich Maßnahmen für einen eventuellen Gläubigerschutz prüfte, hat den Nettogewinn im ersten Quartal 2026 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert auf 1,45 Mrd BRL (245 Mio EUR) mehr als verdoppelt. Grund dafür war ein besseres Finanzergebnis.
Auf der operativen Seite musste Braskem hingegen weiter Federn lassen – der Umsatz sackte bei geringeren Absatzmengen und niedrigeren Verkaufspreisen um ein Fünftel ab auf 15,49 Mrd BRL, und das bereinigte („Recurring“) Ebitda fiel um 24 Prozent auf 1,01 Mrd BRL. Derweil wirkte sich der Nahost-Konflikt, der im März die weltweiten Petrochemiemärkte durcheinanderwirbelte, auf die Quartalszahlen von Braskem (noch) nicht aus, wie das Unternehmen betonte.