Das große Flattern: Der Anteil der europäischen Chemieindustrie am globalen Geschäft ist stark rückläufig (Foto: EU)
Düstere Aussichten: Der europäische Chemieverband Cefic (Brüssel / Belgien) geht davon aus, dass sich Europas Wettbewerbsfähigkeit in der globalen Chemieindustrie in den nächsten Jahren weiter verschlechtern wird. Als Gründe dafür führen die Branchenvertreter die anhaltend hohen Energiekosten, eine nach wie vor schwache Nachfrage sowie die zunehmende Dominanz Chinas an.
In dem jetzt vorgestellten Bericht „Facts and Figures 2025“ schreibt Cefic, dass der Chemiesektor der EU27 weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau aus den Jahren 2014 bis 2019 liege. Seit dem zweiten Quartal 2022 verharrt die Kapazitätsauslastung im Chemiesektor der EU27 laut Cefic dauerhaft auf niedrigem Niveau. Die Produktion der europäischen Chemiebranche liege rund 10 Prozent unter der aus Vorkrisenzeiten, heißt es weiter.