Noch hat der Freizeitfahrzeughersteller nicht alle Hausaufgaben gemacht. Doch inzwischen deuten die Zahlen auf Erholung hin (Foto: Knaus Tabbert)
Nach einem Konsolidierungsjahr 2025 hat der Hersteller von Freizeitfahrzeugen Knaus Tabbert (Jandelsbrunn) im ersten Quartal 2026 spürbar verbesserte Ergebnisse gemeldet – auch wenn der Umsatz erneut nachgab. Die Erlöse sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,7 Prozent auf 249,1 Mio EUR, das um Sondereffekte bereinigte Ebitda verdoppelte sich hingegen fast auf 15,6 Mio EUR. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen zudem ein Plus von 3,8 Mio EUR – nach einem Verlust von 4,7 Mio EUR im Vorjahresquartal.
Knaus Tabbert verkaufte mit 5.190 Fahrzeugen in den ersten drei Monaten des Jahres gut 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand wuchs zuletzt jedoch leicht auf 363 Mio EUR. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand um CEO Wim de Pundert einen Umsatz von rund 950 Mio EUR sowie eine bereinigte Ebitda-Marge zwischen 5 und 7 Prozent.