Bedenklich: Die deutschen Gasspeicher sind nicht genügend gefüllt (Foto: Panthermedia/Fastof)
Der Juni markierte einen Wendepunkt an den europäischen Energiemärkten. Während die geopolitische Unsicherheit mit Blick auf die Straße von Hormus ihren Höhepunkt erreichte, reagierten die Terminmärkte zunehmend gelassener. Ursache hierfür waren die Aussicht auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die Erwartung einer schrittweisen Wiederaufnahme der Energieexporte aus der Golfregion.
Gleichzeitig blieben die fundamentalen Risiken bestehen: niedrige europäische Gasspeicher, eingeschränkte LNG-Verfügbarkeit und weiterhin reduzierte Förderkapazitäten. Die Spotpreise im Gasmarkt nahmen die Entwicklungen vorweg und bewegten sich über den Monatsverlauf (fast) linear nach unten.