Gibt es für den Chemieriesen bald wieder sonnigere Zeiten? Im ersten Quartal standen die Ergebnisse jedenfalls noch weiter unter Druck (Foto: Dow)
Gesunkene Preise, rückläufige Mengen: Auch im ersten Quartal standen die Geschäftsergebnisse des Chemieriesen Dow Chemical (Midland, Michigan / USA) unter Druck. Der Umsatz gab gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 6,1 Prozent nach auf 9,79 Mrd USD (8,37 Mrd EUR), das operative Ebit sackte um ein Drittel ab auf 154 Mio USD, und der Nettoverlust wurde um mehr als die Hälfte auf -445 Mio USD ausgeweitet.
Der scheidende CEO Jim Fitterling erwartet anlässlich der Lieferengpässe, die der Nahost-Konflikt ausgelöst hat, eine baldige Erholung der Margen. „Wir sehen bereits, wie sich unsere angekündigten Preismaßnahmen in allen Geschäftsbereichen und Regionen positiv auswirken“, sagte er bei der Vorstellung der Quartalszahlen.