E&E-Branche: Schwellenländer für deutsche Exporteure immer wichtiger

02.02.2012

Die Ausfuhren der deutschen Elektroindustrie trotzen weiterhin der weltwirtschaftlichen Verlangsamung, erklärte Ende Januar der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (Frankfurt). Mit 14 Mrd EUR lagen die Exporte im November 2011 auf Vorjahresniveau, erklärte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Im gesamten Zeitraum von Januar bis November des vergangenen Jahres beliefen sich die Elektroausfuhren auf insgesamt 142 Mrd EUR. Auch für 2011 insgesamt errechnet der ZVEI einen Anstieg der Branchenexporte um 6 Prozent. Vier von fünf Unternehmen erwarteten zunehmende oder stabile Ausfuhrgeschäfte im nächsten Vierteljahr. Die USA haben inzwischen Frankreich als größten Abnehmer elektrotechnischer und elektronischer Produkte aus Deutschland abgelöst.

„Bemerkenswert ist, dass sich die Gewichte im Exportportfolio der deutschen Elektroindustrie im vergangenen Jahrzehnt spürbar verschoben haben“, sagte Gontermann. Während im Jahr 2000 noch 82 Prozent der gesamten Branchenausfuhren in Industrieländer und nur 18 Prozent in Schwellenländer gegangen seien, habe das Verhältnis 2011 bereits bei 67 zu 33 Prozent gelegen.

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