Einwegkunststofffonds: UBA legt Abgabensätze vor

06.12.2022

Diese Bilder sollen bald der Vergangenheit angehören: Das EWK-Gesetz macht’s möglich (Foto: Pexels, Ron Lach)Diese Bilder sollen bald der Vergangenheit angehören: Das EWK-Gesetz macht’s möglich (Foto: Pexels, Ron Lach)

Egal ob Kaffee-To-Go-Becher oder Zigarettenkippe – den deutschen Städten und Gemeinden entstehen durch die Sammlung und Reinigung öffentlicher Flächen wie Straßen und Parks jährlich Kosten in Höhe von mehr als 430 Mio EUR. Das ergab eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA, Dessau). Nach dem Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG) müssen künftig die Hersteller von Einwegprodukten diese Kosten tragen.

Das UBA hat nun vorgeschlagen, für jede Produktgruppe eigene Kostensätze einzuführen: Für Einwegbecher aus Plastik wird eine Abgabe von 1,23 EUR/kg genannt, für Filter von Zigaretten müssten die Hersteller laut UBA sogar 8,95 EUR/kg in den Fonds zahlen.

„Wir erwarten, dass die neue Abgabe auf Einwegplastik der Vermüllung der Umwelt einen Riegel vorschiebt und dass Hersteller und Handel gerade bei den To-Go-Verpackungen in der Folge deutlich mehr Mehrweg anbieten“, sagte UBA-Präsident Dirk Messner. „Wir Verbraucher können natürlich auch helfen: Beim Einkauf auf Mehrweg pochen und Zigarettenkippen und anderen Plastikmüll nicht einfach in die Landschaft werfen.“

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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