Electrolux: Hausgeräte-Konzern muss in Europa und Nordamerika sparen

15.09.2022

Er soll das Nordamerikageschäft wieder auf Vordermann bringen: Ricardo Cons (Foto: Electrolux)Er soll das Nordamerikageschäft wieder auf Vordermann bringen: Ricardo Cons (Foto: Electrolux)

Inflation und Rezessionsängste drücken Absatz und Margen des Hausgeräteherstellers Electrolux (Stockholm / Schweden) zurzeit in den Keller. Bereits im zweiten Quartal 2022 war der Ausblick in vielen Bereichen negativ, im ausgehenden dritten Quartal soll es nach den Prognosen noch weiter abwärts gehen. Auch für 2023 sieht die Lage nicht besser aus. Der Konzern reagiert auf diese Entwicklung mit einem umfangreichen Sparprogramm für die Absatzmärkte Europa und Nordamerika. Unter anderem soll Lateinamerika-Chef Ricardo Cons in Nordamerika für Ordnung sorgen.

Ersten Aussagen von CEO Jonas Samuelson zufolge war die Nachfrage nach Hausgeräten in Europa und den USA im dritten Quartal bisher weiter rückläufig. Der Abschwung habe sich sogar noch verstärkt, sagt er.

Electrolux leidet wie viele andere Industrieunternehmen an der mangelnden Versorgung über schwache Lieferketten, was zu Effizienzeinbußen bei der Produktion und steigenden Kosten führte. Noch immer könne man die Nachfrage nicht vollständig bedienen, insbesondere bei Waschmaschinen und Premium-Kochgeräten. Die Ergebnisse im dritten Quartal sollen gegenüber dem Vorquartal nochmals „in signifikantem Umfang“ sinken. Mit höheren Verkaufspreisen konnte der Konzern immerhin einige dieser Mehrausgaben ausgleichen.

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