Symbolbild (Foto: Pexels/Pixabay)
Die Eskalation im Öl- und Gasmarkt – entstanden mit der faktischen Blockade der Straße von Hormus – wirkt sich auch auf den Strommarkt aus. Die Strompreise reagierten unmittelbar auf den geopolitischen Angebotsschock. Dabei sind die Marktbewegungen überwiegend angebotsgetrieben.
Der Future „Strom Base Cal 27“ – also der durchschnittliche Strompreis für die Grundlast des Jahres 2027 – stieg innerhalb kurzer Zeit auf rund 92 EUR/MWh, nachdem er zuvor noch bei etwa 79 EUR/MWh gelegen hatte. Wesentliche Treiber sind die starke Erhöhung der Grenzkosten von Gaskraftwerken sowie eine geopolitische Risikoprämie an den Energiemärkten. Die erhöhten Brennstoffpreise treiben die Terminpreise ebenso nach oben. Der Spotmarkt reagierte überproportional, vor allem indirekt über die Gaspreise. Die Volatilität, vor allem im Intraday-Handel, ist groß.