Beantragte die Insolvenz: Der Automobilzulieferer aus dem hessischen Friedberg (Foto: Erich Jaeger)
Die Krise der Automobilindustrie hat ein weiteres Opfer gefordert: Die Erich Jaeger GmbH (Friedberg; ), ein Spezialist für elektrische Verbindungen zwischen Zugfahrzeugen und Anhängern, hat am 1. April 2026 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Die Industrieholding AdCapital (Waldbronn), zu der Erich Jaeger gehört, begründete dies mit einem „stark geopolitisch bedingten Umsatzrückgang“.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner von der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner, den das Amtsgericht im hessischen Friedberg bestellte, strebt nun fürs angeschlagene Unternehmen – oder Teile davon – eine Investorenlösung an. Zunächst aber liegt der Fokus auf der Stabilisierung des uneingeschränkt fortgeführten Geschäftsbetriebs und der Lieferfähigkeit. Über das Insolvenzgeld sind die Löhne und Gehälter für die kommenden Monate gesichert.