Ausgezählt: das Polyesterharz-Werk in Witten (Foto: Evonik)
Der Schrumpfprozess bei Evonik (Essen) geht weiter: Zusätzliche 3.200 Stellen will der Spezialchemiekonzern bis Ende 2029 streichen, zwei Drittel davon in Deutschland. Diese Zahl kommt zu den im Jahr 2023 angekündigten 2.000 Arbeitsplätzen hinzu, die bis Ende dieses Jahres in der Verwaltung abgebaut werden sollen. Die weltpolitische Lage sei unsicher, das wirtschaftliche Wachstum anhaltend schwach. Zugleich werde der Wettbewerb härter, nannte CEO Christian Kullmann als Gründe für die Verschärfung der Sparmaßnahmen.
Anders als bisher könnten in dieser zweiten Phase des Sparprogramms „Evonik Tailor Made“ von der aktuellen Ankündigung auch Beschäftigte in den operativen Bereichen betroffen sein. Inklusive des geplanten Aus für das Polyestergeschäft im Konzern sowie Verschlankungen in den Führungsebenen dürften unter dem Strich bis zum Jahr 2029 insgesamt etwa 6.000 Arbeitsplätze wegfallen.