Das zwölfte US-Werk des Automobilzulieferers soll vor allem lackierte Karosserieteile fertigen (Foto: OPmobility)
Mit Investitionen in den USA und Asien will der Automobilzulieferer OPmobility (OPM, Levallois / Frankreich) – die frühere Plastic Omnium – seine regionale Diversifizierung vorantreiben. Im US-Bundesstaat Ohio errichtet der familiengeführte Automobilzulieferer ein Werk für Karosseriekomponenten aus Kunststoff, in Asien kommt OPM mit der Übernahme der Beleuchtungssparte von Hyundai Mobis voran. Die Transaktion soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Zugleich verschiebt OPM weitere Aktivitäten zum Joint Venture YFPO mit Partner Yanfeng.
Im ersten Halbjahr 2026 gab der OPM-Umsatz zwar um 2,3 Prozent auf 5,8 Mrd EUR nach, und auch das operative Ergebnis verringerte sich um 3,6 Prozent auf 251 Mio EUR. Unter dem Strich standen dennoch 102 Mio EUR – wegen der Sparbemühungen ein Plus zum Vorjahreszeitraum von 13,2 Prozent. Gleichzeitig konnte das Unternehmen die Nettoverschuldung auf 1,3 Mrd EUR drücken. Bislang, so erklärte CEO Felicie Burelle, habe der Krieg im Nahen Osten überschaubare Folgen für das Unternehmen. Mit einer Prognose für das Gesamtjahr hielt sie sich jedoch zurück.