Gardena: Corona beschert Gartengeräte-Spezialisten Geldregen

30.07.2020

Die Gartenbewässerung sorgte zuletzt für ordentliche Zahlen (Foto: Gardena)Die Gartenbewässerung sorgte zuletzt für ordentliche Zahlen (Foto: Gardena)

Das erste Halbjahr 2020 unter Corona-Einfluss hat dem Gartengerätehersteller Gardena (Ulm) recht ordentliche Zahlen beschert. Das Ebit des zu Husqvarna gehörenden Unternehmens legte um die Hälfte auf 1 Mrd SEK (rund 100 Mio EUR) zu, bei einem um ein Viertel höheren Umsatz von 4 Mrd SEK. Daran hat zwar die Neuordnung im Husqvarna-Portfolio einen gewissen Anteil, dennoch bestätigt Gardena, dass die Virus-Pandemie mit den zahlreichen Ausgangsbeschränkungen zu einem deutlichen Absatzplus geführt hat, insbesondere bei Bewässerungssystemen.

Ebenso wie der Mutterkonzern konzentriert sich Gardena künftig noch stärker auf akkubetriebene Werkzeuge für den Garten und digitale Steuerungen. Unter anderem ist das Ulmer Unternehmen Mitgründer der markenübergreifenden Batterie-Allianz „Power for All" , bei der Akkus in Geräten verschiedener Fabrikate verwendet werden können. Weitere Mitglieder der Kooperation sind Bosch, Gloria, Emmaljunga, Wagner und Rapid.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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