Ein Preis-Tsunami ist durch die Rohre gefegt ... (Foto: Panthermedia/Fastof)
Der Preis-Tsunami im März war auch noch im April spürbar: Zwar fielen die Notierungen an den Spotmärkten um rund 15 Prozent. Ohne den Iran-Krieg und die von ihm ausgelösten Irrungen und Wirrungen wäre die aktuelle Preiskorrektur wahrscheinlich als rein positiv bewertet worden – und hätte Anlass zu Hoffnung auf weitere Reduzierungen gegeben.
Nichtsdestotrotz ist der Gasmarkt weiterhin extrem angespannt. Die geopolitischen Unsicherheiten und das Gezerre um die Straße von Hormus halten an. Bedingt durch den weitgehenden Produktionsausfall des Marktführers Qatar steht der LNG-Markt massiv unter Druck. Aus europäischer Sicht kommt erschwerend hinzu, dass die nationalen Gasspeicher wieder aufgefüllt werden müssen. Das erhöht den Preisdruck nochmals.