Ein klein wenig westlich vom Bodensee: die Zentrale in Schaffhausen (Foto: Georg Fischer)
Für das Rohrgeschäft des Industriekonzerns Georg Fischer (GF, Schaffhausen / Schweiz), GF Flow Solutions, verliefen die Geschäfte in der ersten Jahreshälfte 2026 zunächst verhalten, vor allem aufgrund widriger Witterungsverhältnisse in Nordeuropa und Nordamerika. Dann aber, von April an, nahm die Dynamik spürbar zu, berichtet GF.
Für Schub sorgten vermehrte Aufträge und Preiserhöhungen, die das Unternehmen angesichts der durch den Nahost-Konflikt gestiegenen Rohstoffkosten vornahm. Aufgrund der positiven Entwicklung hob GF die Umsatzprognose an und rechnet nun mit einem Wachstum im mittleren statt wie zuvor im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Erwartungen für die Marge des vergleichbaren Ebitda bleiben derweil unverändert bei 14 bis 16 Prozent.