Vorgezogene Bestellungen: Der Profilhersteller profitierte im ersten Halbjahr von einem anziehenden Auftragseingang (Foto: Deceuninck)
Nach dem ersten Halbjahr 2026 scheint der Fensterprofilhersteller Deceuninck (Hooglede-Gits / Belgien) auf bestem Weg, die Rückgänge aus dem Vorjahr wieder wettzumachen. Das um Einmaleffekte bereinigte Ebitda stieg von Januar bis Juni um fast ein Viertel auf 67,3 Mio EUR. Gleichzeitig legte der Umsatz um 9,5 Prozent auf 420,1 Mio EUR zu. Unter dem Strich stehen nach den ersten sechs Monaten des Jahres 26,2 Mio EUR – fast ebenso viel wie der Nettogewinn im gesamten Jahr 2025.
Interims-CEO Francis Van Eeckhout erklärte die Entwicklung mit dem „scharfen Anstieg der Rohmaterialkosten“. Dies hat offenbar dazu geführt, dass Kunden ihre Bestellungen in Erwartung noch weiter steigender Preise vorgezogen haben. Die Märkte Europa und Nordamerika blieben dabei trotz punktueller Verbesserungen unter Druck, während die Türkei „signifikant bessere Ergebnisse“ lieferte.