Droht mit Kartellamt: Dr. Oliver Möllenstädt (Foto: GKV)
Mit deutlichen Worten hat der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV, Berlin) die Kunststofferzeugerbranche davor gewarnt, bei Verarbeitern „drastische Preissteigerungen“ mit ungerechtfertigten Force-Majeure(FM)-Erklärungen durchsetzen zu wollen. „Die Rohstoffpreise dürfen nicht künstlich nach oben getrieben werden“, betonte GKV-Hauptgeschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt.
Sollten Verarbeiter den Eindruck haben, dass Preiserhöhungen fälschlicherweise mit Force Majeure begründet würden, rät der GKV, die Aufschlagsforderungen nach sorgfältiger Prüfung „gegebenenfalls zurückzuweisen“. Kunststoffverarbeiter müssen „eine mangelhaft begründete FM ihres Lieferanten nicht einfach akzeptieren“, erklärte Möllenstädt gegenüber KI.