Grönland-Strafzölle: Kunststoffindustrie befürchtet Belastungen

21.01.2026

Wollen sich gegen Trumps Zolldrohungen wehren: Dr. Ursula von der Leyen und António Costa (Foto: EU-Kommission)Wollen sich gegen Trumps Zolldrohungen wehren: Dr. Ursula von der Leyen und António Costa (Foto: EU-Kommission)

Europäische Spitzenpolitiker haben mit scharfer Kritik auf die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump reagiert, zusätzliche Strafzölle gegen acht EU-Staaten zu verhängen, die sich seinen Grönland-Annexionsplänen entgegenstellen. Vom 1. Februar 2026 an wollen die USA auf Importe aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland zunächst einen Extrazoll von 10 Prozent erheben. Dieser Satz soll vom 1. Juni 2026 auf 25 Prozent steigen. 

Der neuerliche Konflikt zwischen den USA und der EU könnte sich auch auf die Kunststoffindustrie auswirken. In dem Handelsabkommen aus dem Juli 2025 war vorgesehen, dass die EU den bisherigen Basiszollsatz auf Polymerimporte aus den USA auf null senken sollte. Bereits im vergangenen Sommer hatte der Erzeugerverband PlasticsEurope davor gewarnt, dass dies ein „ernsthaftes Ungleichgewicht“ zulasten der europäischen Polymerbranche schaffen werde.

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