In Wattwil im Schweizer Kanton St. Gallen: die Firmenzentrale des Composites-Spezialisten (Foto: Gurit)
Im vergangenen Jahr, das Gurit (Wattwil / Schweiz) als Jahr der Transformation bezeichnet, hat der Composites-Spezialist den Nettoverlust kräftig ausgeweitet. Für 2025 meldete das Unternehmen einen Fehlbetrag von 60,4 Mio CHF (66,4 Mio EUR), was mehr als doppelt so hoch ist wie im Jahr zuvor (-27,8 Mio EUR).
Derweil stieg das Ebitda nach der Aufgabe von Geschäftsaktivitäten und anderen Restrukturierungen um rund ein Drittel auf 33,6 Mio CHF. Der Umsatz fiel – wie bereits nach der Veröffentlichung der vorläufigen Umsatzzahlen berichtet – insbesondere durch die Devestitionen in dem auf Werkstoffe für Windräder ausgerichteten Segment „Wind Materials“ um mehr als ein Viertel auf 320 Mio CHF. Richtet sich der Blick auf das fortgeführte Geschäft, so sank der Umsatz um 9,7 Prozent auf 294 Mio CHF – dabei entfiel etwa die Hälfte der Einbußen auf widrige Währungseffekte.