
In Folge der Eskalation des Nahost-Konflikts droht die europäische Kunststoffwirtschaft in eine Versorgungslücke für Polyethylen (PE) hineinzulaufen. Auf diese Gefahr hat KI-Marktexperte Vincent Breit hingewiesen. Der Grund: Bislang bezieht Europa einen Großteil seiner PE-Importe aus dem Nahen Osten. Die Region um den Persischen Golf ist die wichtigste Quelle für PE-Exporte nach Europa.
Seitdem jedoch das Mullah-Regime die Meeresenge zwischen Iran und Oman blockiert, sitzen die Containerschiffe im Persischen Golf fest. Ein Ausweichen auf den Landweg ist schon aus Kostengründen sowie aufgrund fehlender Infrastruktur nicht möglich. Die Folge: In etwa sechs bis acht Wochen könnte die europäische Kunststoffindustrie, so jedenfalls schätzt KI-Experte Breit, bei der PE-Versorgung in ein „richtiges Loch“ fallen.