Filigran: Zahnräder aus PEEK (Foto: Junhua)
Für die Ausweitung der Geschäfte in Europa hat der PEEK-Spezialist Junhua (Changzhou, Jiangsu / China) im Mai 2026 ein Lager in Tönisvorst bei Krefeld eingerichtet. Mit der Niederlassung der neuen Tochtereinheit JunDe HPP ließen sich die Lieferzeiten wesentlich verkürzen, erklärte Sales Manager Karsten Joergens während der Kunststoffmesse „Kuteno“ in Bad Salzuflen. Der bisherige Warenversand über die Seidenstraße habe drei bis vier Wochen erfordert.
Bislang generiert Junhua etwa 5 Prozent des Geschäfts in Europa. „Wir sehen gute Chancen, hier zu wachsen“, führte Joergens im Gespräch mit KI weiter aus. Den Vorteil seines Unternehmens sieht er darin, dass Junhua die gesamte Wertschöpfungskette von der Polymerisation über die Verarbeitung per Spritzgießen und Extrusion bis hin zur Halbzeugbearbeitung leistet und die Materialanforderungen daher gut kennt. Zum Einsatz kommt PEEK beispielsweise in der Herstellung von Zahnrädern, Gleitrollen und medizinischen Implantaten.