Bislang Chief Restructuring Officer (CRO), jetzt Alleinvorstand des Unternehmens: Patrick Heinen (Foto: König + Neurath)
Der insolvente Büromöbelhersteller König + Neurath (Karben) hat sich mit den beteiligten Parteien auf ein Sanierungskonzept verständigt. Das teilte das Unternehmen mit. Die Finanzierung sei gesichert, heißt es aus Karben.
Das Konzept basiert auf drei Bausteinen: Die Gesellschafterfamilie schießt frisches Kapital in das Unternehmen nach – auch um erforderliche Investitionen zu stemmen. Die Finanzierungspartner stellen liquide Mittel in Form von Krediten zur Verfügung. Aber auch die Belegschaft bleibt nicht verschont: Medienberichten zufolge sollen 156 Stellen gestrichen werden. Darüber hinaus leisten die rund 700 verbleibenden Mitarbeiter einen finanziellen Beitrag für die Sanierung, indem sie die nächsten drei Jahre auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten und der Verschiebung von Tariferhöhungen um ein Jahr zustimmen.