Will Wertschöpfungsketten stärken: László Büdy (Foto: myCEPPI)
Die Chemie- und Kunststoffbranche zählt zu den Hauptleidtragenden des drohenden Niedergangs der europäischen Industrie. Industriesegmentübergreifend sind, Schätzungen zufolge, in Europa seit 2022 durch Werksschließungen und Anlagenabstellungen Produktionskapazitäten verloren gegangen.
Damit verliert die europäische Industrie zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit. Diese Befürchtung äußerte László Budy, Mitglied des ungarischen Kunststoffindustrieverbands MMSZ (Budapest / Ungarn; ) und Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft myCEPPI . „Die auseinanderbrechenden Wertschöpfungsketten machen die Produktion zudem ineffizient“, sagte Budy. „Wenn ein Werk schließt, verringert sich auch die Effizienz der folgenden Akteure – und schließlich reißt die gesamte Kette.“