Kunststoffrecycling: GKV fordert Fakten statt Emotionen

04.02.2019

Dr. Oliver Möllenstädt (Foto: GKV)Dr. Oliver Möllenstädt (Foto: GKV)

Im Nachrichtenmagazin „Spiegel" drehte sich in der letzten Titelgeschichte alles um die „Müll-Lüge" in Deutschland. Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV, Berlin) hält dagegen. Es müssten Fakten statt Emotionen und Desinformation beim Kunststoffrecycling vorherrschen. In der Debatte über die Qualität des deutschen Recyclingsystems und ins Ausland verbrachte Kunststoffabfälle betont GKV-Hauptgeschäftsführer Dr. Oliver Möllenstädt, es bestehe kein Anlass, das in Deutschland bestehende System des Recyclings von Kunststoffabfällen in maßloser Weise zu diskreditieren.

„Deutschland ist und bleibt beim Umgang mit Kunststoffabfällen eines der vorbildlichsten Länder weltweit", so Möllenstädt. Zudem würden durch gesetzliche Vorgaben wie das zum Jahresbeginn in Kraft getretene Verpackungsgesetz und freiwillige Anstrengungen der Unternehmen in vielen Sektoren „sowohl der Anteil der werkstofflich verwerteten Kunststoffabfälle als auch der Anteil von Kunststoffrezyklaten an der zu hochwertigen Produkten verarbeiteten Menge an Kunststoffen in den kommenden Jahren weiter steigen“.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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