Der Produktionsstandort in Oberhausen: Auch hier sollen Arbeitsplätze eingespart werden (Foto: Oxea)
Aufgrund der schwachen Nachfrage in wichtigen Abnehmerbranchen und erodierender Margen muss der Chemiekonzern Oxea (Monheim am Rhein) den Gürtel enger schnallen. Im Zuge eines Sparprogramms sollen an den drei deutschen Standorten in Monheim, Marl und Oberhausen etwa 140 Arbeitsplätze gestrichen werden, wie der Spezialist für Carbonsäure, Polyole und Spezialester mitteilt. Der genaue Umfang des Stellenabbaus soll in den kommenden Wochen in Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern noch festgelegt werden.
Um das Deutschland-Geschäft wieder wettbewerbsfähig zu machen, sind zudem Einsparungen bei Sachkosten und Materialien vorgesehen sowie die Überarbeitung von Prozessen. Im Gegenzug sind Investitionen in nicht näher spezifizierte „Zukunftsfelder“ geplant.