Muss noch mehr sparen: CEO Matthias Zachert (Foto: Lanxess)
Angesichts gestiegener Verluste setzt der Kölner Spezialchemiekonzern Lanxess (Köln) kräftiger den Rotstift an. 550 Stellen will das Unternehmen streichen, vor allem in der Verwaltung und zwei Drittel davon in Deutschland. Um kurzfristig Geld freizumachen, senkt Lanxess zudem bis zum Ende des Jahres die Zahl der Wochenstunden für Tarifmitarbeiter von 37,5 auf 35. Hinzu kommt eine Nullrunde bei Managergehältern.
Bereits 2023 hatte das Unternehmen ein Sparprogramm mit einem Umfang von 150 Mio EUR aufgelegt – dieses greift seit Ende des vergangenen Jahres. Angesichts des Iran-Kriegs und der damit verbundenen Unsicherheiten reicht das jedoch nicht aus. Kosten in Höhe von zusätzlichen 100 Mio EUR sollen von 2028 an eingespart werden.