Brennendes Frachtschiff: Der Iran attackiert den internationalen Seehandel (Foto: Smarterpix/Surasakib99)
Nach wie vor lastet der Nahost-Konflikt schwer auf der Logistikbranche. Noch immer stecken, aktuellen Schätzungen zufolge, im Persischen Golf knapp 50 Frachter von deutschen Reedereien fest. Auch dass die US-Marine Begleitschutz verspricht, hat noch zu keinem Massen-Exodus aus dem Persischen Golf geführt.
Experten halten die „Sicherheitsgarantie“ von Präsident Donald Trump für zu vage und unverbindlich. Zudem gebe es keine offiziellen Informationen dazu, wo und wie Reedereien diese militärischen Eskorten anfordern könnten. Ob der Iran die Meeresenge tatsächlich massiv vermint hat oder dies nur behauptet, ist ebenfalls unklar. Doch in Zeiten geopolitischer Nervosität reichen schon drohende Ankündigungen aus, um Furcht und Schrecken zu verbreiten. Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Online-Report.