Logistik: Einbruch beim Container-Umschlag in den Häfen

05.05.2020

Der Hafen von Rotterdam bei Maasvlakte (Foto: Hafenbetrieb Rotterdam)Der Hafen von Rotterdam bei Maasvlakte (Foto: Hafenbetrieb Rotterdam)

Die Logistikprobleme durch die Corona-Krise sind verpufft, die Verstopfungen der chinesischen Häfen aufgelöst. Die Lage hat sich entspannt. „Aber die Rundläufe stimmen noch nicht“, erklärte ein Kunststoffdistributeur. Der Bedarf an Logistikkapazitäten ist in Europa merklich zurückgegangen, nachdem der Güterverkehr durch die Corona-bedingten Produktionseinstellungen und Drosselungen einen massiven Dämpfer bekommen hat. Zudem ist weniger los, weil in den europäischen Häfen derzeit nur diejenigen Schiffe aus China eintreffen, die dort noch vor dem Shutdown beladen wurden.

„Es kommen deutlich weniger Schiffe aus China“, berichtete auch Dr. Alexander Geisler, Geschäftsführer des Verbands der Hamburger und Bremer Schiffsmakler (VHBS, Hamburg). Im März ging der Container-Umschlag in den westeuropäischen Häfen bereits zurück und für April zeichnen sich noch heftigere Einbußen ab. Marktakteure beziffern den Umfang auf 20 Prozent oder mehr.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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