Logistik: In China lässt die Null-Covid-Strategie die Lieferketten reißen

09.09.2022

Diesem chinesischen Groschenheftchenverkäufer dürfte mittlerweile das Lächeln eingefroren sein: In Tianjin herrscht Lockdown (Foto: Pexels, Pixabay)Diesem chinesischen Groschenheftchenverkäufer dürfte mittlerweile das Lächeln eingefroren sein: In Tianjin herrscht Lockdown (Foto: Pexels, Pixabay)

Wenig erfreuliche Kunde erreicht uns aus dem Reich der Mitte: In dem kommunistisch regierten Riesenreich verbreitet das Corona-Virus nach wie vor Angst, Schrecken und Chaos. Noch immer verfolgt das Regime in Peking eine menschenverachtende Null-Covid-Strategie. Das heißt: Derzeit werden erneut Millionen von Menschen in knallhart durchgesetzte Lockdowns geschickt. Betroffen sind unter anderem die Hafenstädte Dalian und Tianjin sowie das Technologiezentrum Shenzhen. In diesen Metropolen sind das Leben und Arbeiten zum Erliegen gekommen. Eine Katastrophe für jeden Einzelnen und für die Wirtschaft des ganzen Landes.

In anderen Teilen Chinas leiden Industrie und Bevölkerung unter der größten Hitzewelle seit mehr als 60 Jahren – besonders in der wasserkraftabhängigen Provinz Sichuan hat dies verheerende Auswirkungen auf die Stromversorgung. Zu allem Überfluss wurde die Region auch noch von einem starken Erdbeben erschüttert, das mehr als 50 Menschenleben forderte. Was all das für die global verflochtenen Lieferketten bedeutet, dürfte klar sein: Rien ne va plus.

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