Einsamer Lotse: Im Hafen von Rotterdam wird weniger Tonnage umgeschlagen (Foto: Pexels, Martijn Stoof)
Die beiden größten Häfen Europas in Rotterdam und in Antwerpen-Brügge haben im vergangenen Jahr 2025 deutlich weniger Waren umgesetzt als im Vorjahr. Ein Grund für das maue Geschäft mit der Seefracht dürfte die kriselnde europäische Chemieindustrie sein. Die beiden Häfen sind Hauptumschlagkreuze für die Branchen Chemie und Kunststoff.
Etliche Konzerne wie etwa LyondellBasell betreiben in unmittelbarer Nähe Produktionsstandorte, die derzeit nur gedrosselt laufen oder ganz stillstehen. Wo nichts gefertigt wird, muss aber auch nichts transportiert werden. Den ausführlichen Logistik-Report inkl. der Frachtraten für die weltweit acht wichtigsten Passagen veröffentlicht Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) einmal wöchentlich in einem Online-Report.